Martensit weist ein feinnadeliges, sehr hartes und sprödes Gefüge auf. Martensit entsteht beim Abschrecken von Austenit.
Durch eine hohe Abkühlgeschwindigkeit bleibt dem Kohlenstoff keine Zeit zur Diffusion aus dem Gefügegitter.
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Beim Anlassen (Erwärmen des Stahls) geht Martensit bei Temperaturen (bis 720 °C) und langen Glühzeiten (bis 10 h) in Ferrit
mit eingelagertem kugeligen Zementit über.
Martensitische Stähle härten infolge ihrer Legierungsgehalte schon bei Abkühlung an der Luft. Durch die Martensitierung
verspröden Stähle durch die Umwandlung duktiler Gefügebestandteile.
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